Hi, ich bin joanna!

Gründerin des Fit 4 Life 2.0, Autor des Fit Mom 4 Life Kochbuch’s, Fitnesscoach, Host des Fit 4 Life Podcast’s, Mutter von 3, Ehefrau und Hausfrau. Möchtest du mehr über den gesunden Lebensstil erfahren? Dann lade dir mein kostenloses E-Book runter.

7 Lektionen zum 37. Geburtstag

Heute ist ein besonderer Tag für mich – ich darf meinen 37. Geburtstag feiern! Fast nicht zu glauben!! 😅 Hey aber ich liebe es, älter zu werden, denn das heißt, mehr dazu gelernt zu haben und etwas weitergekommen zu sein 😉

Tatsache ist, In den letzten zwölf Monaten durfte ich wieder viel dazulernen, mehr als du dir überhaupt vorstellen kannst…

Aber ich werde ganz ehrlich sein… Ich hatte einige harte, harte Lektionen durchzukauen.. Lektionen, von denen man nicht immer in meinen social media Kanälen sieht.. Aber auch Lektionen, die wunderschön waren! Alles in allem, bin ich Gott dankbar für eine jede dieser 7 Lektionen, die ich heute mit dir in meinem neuesten Blogpost teilen möchte .

1️⃣ Gottes Vision = Gottes Versorgung

Anfang des letzten Jahres, direkt nach meinem Geburtstag, begann ich die ersten Workout-Videos für mein Fit4Life 2.0 Programm aufzunehmen, danach dann die vielen Video Lektionen fürs Programm und vieles mehr, was dazu kam, um es dann endlich im Oktober 2023 zu launchen. Ich war natürlich sehr aufgeregt und froh, aber gleichzeitig kamen immer wieder Zweifel auf. Werde ich es schaffen? Wird es bei den Frauen gut ankommen? Ist es wirklich das, was Gott von mir will? Bin ich gut genug, so etwas weiterzugeben? Und viiieles mehr… Doch immer wieder habe ich gemerkt, dass wenn es Gottes Vision ist und ich ihn ständig um Weisheit bitte, das Richtige zu tun, er treu ist und mit dem Nötigen versorgt. Er schenkte Erfolg, auf ganz verschiedene Art und Weisen, mit denen ich nicht mal gerechnet hatte. Warum? Weil seine Gedanken und Pläne einfach viel größer und höher waren als meine.

2️⃣ Ich brauche und kann nicht immer in allen Bereichen mein 100% geben

Im letzten Jahr habe ich oft erlebt, dass ich in verschiedenen Bereichen meines Lebens nicht immer 100% geben kann. Es gab Zeiten, in denen ich beim Essen schnelle Entscheidungen treffen musste und versucht habe, es so gesund wie möglich zu gestalten, aber es war alles andere als perfekt. In anderen Phasen habe ich viel Sport gemacht, besonders während der Vorbereitung und Aufnahme unserer Workout-Videos. Danach gab es aber auch auch Zeiten, in denen ich sehr wenig Sport gemacht habe, und das war in Ordnung. Ebenso habe ich mal mehr Zeit für meine stille Zeit, meine Familie oder mein Business genommen und in anderen Wochen weniger. Genau darin sehe ich das Geheimnis der Balance: unser Bestes zu geben, aber auch realistisch zu sein, dass dieses “Beste” in verschiedenen Lebenssituationen unterschiedlich aussehen wird.

3️⃣ Ziele aufzuschreiben kann sehr kraftvoll sein

Ich hatte einige große Ziele, die ich im letzten Jahr erreichen wollte, und diese habe ich immer wieder in mein Tagebuch geschrieben. Oftmals war es ein und derselbe Satz, aber das hat mich so geformt, dass ich begann, wirklich daran zu glauben, dass ich dieses Ziel erreichen könnte. Mit Gottes Hilfe und der Unterstützung vieler anderer Menschen konnte ich dieses Ziel tatsächlich erreichen. Ich weiß, dass es nicht immer so ausgehen wird, aber bei dieser Sache war es so, und dafür bin ich sehr dankbar. Ich merkte, welchen Einfluss es auf meine tägliche Einstellung und Handlungen hatte, wenn ich mir mein Ziel fast jeden Tag vor Augen hielt.

4️⃣Umso größer das Projekt, umso größer die Anfeindungen vom Feind

Der Vers aus Epheser 6,12t: „Denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte der Finsternis.“ durfte ich (leider) sehr hautnah erfahren, besonders in den Wochen, als ich die Lektionen fürs Programm fertig machte, bei denen es direkt um unsere “geistliche Gesundheit” und Beziehung zu Gott ging. Oh my, wie hart der Feind da angreifen konnte, hatte ich vorher noch nie so erlebt. Aber dafür ist der Sieg dann umso besser, denn wir als Gottes Kinder sind ja ohnehin auf der Siegerseite und wenn man sich erst zu mehreren Personen zusammentut und betet, boah dann muss der Feind doch “Hacken zusammenklappen” wie wir es so schön auf plattdeutsch sagen und laufen. 

5️⃣ Emotionale Heilung kann sehr weh tun, ist aber so befreiend

Im letzten September ging ich durch einen ziemlich schweren emotionalen Heilungsprozess. Mit der Hilfe meiner Psychologin konnte ich einiges aufarbeiten, was mich immer wieder zurückhielt, wirklich vorwärts zu kommen. Es war ein sehr, sehr schmerzhafter Prozess, aber ich kann dir sagen, es war so befreiend, dass es mir leid tat, es nicht viel eher gemacht zu haben. Deshalb möchte ich dich ermutigen: Wenn du etwas hast, das dich zurückhält, wo du weißt, dass du dich besser fühlen, freier sein und mehr Heilung von deiner Vergangenheit erfahren könntest, dann warte nicht länger! Ich habe mit einigen Dingen wirklich lange gewartet, und es wäre gut gewesen, wenn ich sie schon eher angegangen wäre. Aber ich bin dankbar für den Prozess, weil ich dadurch wahre Freiheit erfahren durfte.

6️⃣ Zeiten ändern sich – immer

Diese Lektion hatten wir schon oft bei unseren Töchtern, als sie klein waren, erlebt und sagten uns immer wieder: „Das ist nur eine Phase.“ Hast du Kinder, weißt du genau, wovon ich spreche. Bei kleinen Kindern ist so vieles einfach in Phasen. Auch bei unserem dritten Kind erlebten wir viiiele solcher Phasen (natürlich auch noch). Herausforderungen, sei es mit dem Essen, dem Schlafen oder anderen Dingen, gehen aber vorüber. Es ist nicht ein Dauerzustand, auch wenn es in dem Moment nicht so scheint. Man kommt immer wieder heraus. Aber es bedeutet nicht, dass dann alles perfekt ist, auch nicht, wenn die Kinder größer werden. Wir hatten zum Beispiel auch mit Angstzuständen in der Familie zu kämpfen, was sehr viel mentale Energie und Geduld erforderte. Das meinte oft stundenlange Gespräche und Gebete am Bettrand. Aber auch die Phase ist irgendwann übergegangen, was ich noch fast nicht glauben kann und hoffe und bete, dass es auch so bleibt (aber falls nicht, dann kämpfen wir uns auch da wieder neu durch…)

7️⃣ Auch ein unsicheres “Ja” zu neuen Herausforderungen zu sagen, kann Türen zu ganz neuen Gelegenheiten öffnen

Vor einiger Zeit wurde ich eingeladen, bei einem großen Online-Event zu sprechen. Die Zielgruppe war mir völlig neu, und ich fühlte mich sehr unsicher. Ich war fast soweit, die Einladung abzusagen. Doch dann dachte ich: „Was habe ich zu verlieren?“ Also entschied ich mich, meine Erfahrungen und mein Zeugnis zu teilen (wonach ich gefragt war) und mein Bestes zu geben. Es stellte sich heraus, dass mir dieses unsichere “Ja” die Türen zu weiteren, wunderbaren Gelegenheiten öffnete, die ich sonst wohl nicht bekommen hätte. (Davon werdet ihr bestimmt in Zukunft noch mehr hören) 

Manchmal ist es gut, etwas Neues zu wagen, auch wenn wir uns unsicher fühlen oder Angst haben zu versagen. Wenn wir treu in den Dingen sind, die Gott uns anvertraut hat, und neue Gelegenheiten wahrnehmen, die er uns in den Weg stellt, können wir manchmal mit ganz interessanten Dingen überrascht werden.

Ich hoffe, dass diese Lektionen auch dich inspirieren und ermutigen. Vielen Dank, dass du diesen besonderen Tag mit mir teilst.

Mit viel Liebe,

Deine Joanna

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